Freitag, 16. August 2013

Heissa Hoppsa Sverige

In Schweden hab ich gemacht:


Das Video anhören, und den Text unten lesen. Wird noch lustiger. Danke!
 
 

Fotografiert. Geschrieben. Sehr viele Bücher gelesen – endlich wieder. Unter anderem - Schriffbruch mit Tiger, Tschick, Bis ans Ende aller Tage, Die einzige Wahrheit, Die Wahrheit meines Vaters und und und. Life of Pi angeschaut und gleich erkannt, dass Ilja Richter den Pi Patel spricht. Gespielt. Gekniffelt. Geschwommen. Geangelt. Gegen den Strom geschwommen. Durchnässt im Boot gefahren. Stachelbeeren mit meinem Vater ausgeborgt und gegessen und nicht wieder zurück gebracht. Pilze in die Tasche gesteckt, gefunden haben sie immer Mutti und Vati, einzweimal ich. Mit Storasyster Tina auf dem Aussichtsberg in Lödöse gestanden und ein, zwei Frühlingsschreie heraus gelassen. Am See entlang genordictwalkt. Die Hühner gefüttert. Mit Katze Freundschaft geschlossen. Katze Dentabits gekauft, da sie so abgemagert war. Hund Hilda gestreichelt. Pferde doof angeklotzt. Mit einem anderen Kätzchen ein Stückchen spaziert. Schwedischen Holzduft eingeatmet. Ein bewohntes Hexenhaus angekuckt und fotografiert. Wanderung gemacht und dabei meinen Stora (Bruder) Chris verloren. Über eine deutsche Familie hinter uns, während der Wanderung aufgeregt, weil sie so typisch deutsch waren. Brocken schwedisch gesprochen. Gelacht. An Kasse bezahlt, aber Waren liegen lassen, auf halben Wege umgedreht und Waren eingesteckt. Den halben Flughafen leer gekauft, naja nicht ganz. Nach Göteborg mit dem Zug gefahren. Einem netten Schweden sein Lächeln erwidert. Geschlafen. Fenster immer ganz weit offen gelassen, damit die schwedische Luft mich überwältigt und gezittert vor Kälte. Mich eigentlich für einen netten Kommentar von der Autorin des Buches „Verliebt in Schweden“ bedanken, aber keine Worte gefunden. Alle guten Sachen gegessen und NUR 2 Kilo zugenommen, ein Fortschritt. Mit meinem stora (Bruder) Chris, Fische gefangen, einen kleinen Barsch und kleinen Hecht. Fische wieder frei gelassen. Mit Chris in langsamen Elektromotorboot auf dem See hin und her geschaukelt. Viermal im See untergetaucht. Kirschkerne ausgespuckt. Reisetasche immer schwerer machen lassen. Mit stora Chris „the big bang theory“ angeschaut, und für lustig befunden. Viermal die doofe schwere Batterie für den Motor vom Haus zum Boot geschleppt und immer wieder stehen geblieben und zurück. Rehe auf einer Insel beobachtet. Junge Anglerverkäufer gar nicht verstanden – Ojojohokanok bla bla. Dafür ältere Damen sehr gut verstanden – sie haben über irgendwen geredet. Eine Woche lang kein Internet gehabt. Einen ekligen Ingwer-Zitrone Drink meinen Eltern überlassen. Wegen der Umstellung um halb 5 aufgewacht und bemerkt, dass die Sonne aufging und an die Arbeit gedacht.
 
 
Genossen. Gelebt. Frei gewesen.

1 Kommentar:

  1. Liebe LillaSyster, wenn ich die humorvoll-tiefgründige Beschreibung von deinem Urlaub lese, dann wird mir ganz warm ums Herz. Ich kann gut verstehen, dass du vielleicht später mal dort leben und arbeiten möchtest - wenigstens eine Zeit lang. Und sehr schöne Musik, die du da ausgesucht hast!!!

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