Freitag, 28. Februar 2014

Die Kuh macht nimmer mehr MUH! - Connis Geschichtenkuddelmuddel


Die arme dick‘ Kuh,
macht nimmer mehr muh.

Denn plötzlich kam ein Bösewicht,
aufd‘ Milch hat er dennoch verzicht‘.

Der Bauer wundert sich umso mehr,
das Bimmeln der Kuh ist lange her.

Darum schaut er lieber mal nach,
und sieht die Kuh traurig am Bach.

Um ihrem Halse ist sie ganz nackt,
fast hätt er sich in die Hose kackt.

Denkt sich: „ Ziemlich beschissen,
die Glocke wurde abgerissen.“

Seitdem wir polizeilich gesucht,
der Täter und die Glocke der Kuh.


Das Gedicht basiert auf einer wahren Begebenheit. In der Zeitung wurde vor langer Zeit mal von einer Kuh berichtet, deren Glocke gestohlen wurde. Sachen gibt's! 

Freitag, 21. Februar 2014

Arabertörtchen selbstgemacht!

In einer Konditorei in Augsburg habe ich diese leckere Baiser-Butterkrem Türmchen probieren dürfen. Und ich war hin und weg. Erst konnte ich gar nicht glauben, dass die Kombination aus Baiser und Mokkabutterkrem nicht passen würde, da sie doch viel zu süß wäre. Aber sie sind ein Gedicht. Nur sollte man den ganzen Tag nichts gegessen haben, sonst schafft man diese kaum. Da es bei mir zuhause, weit und breit keine Araber oder Marzipankartoffeln gibt ( zwei Biskuitschichten, in der Mitte eine Granatenfüllung, außenrum Sahne und ein Marzipanmantel), habe ich den Araber nachgemacht.


Für die Baiserschichten:

3 Eiklar
180 g Zucker

So geht's:

Eiklar und Zucker in einer Edelstahlschüssel solange aufschlagen, bis man den Schnitt von einem Messer noch sieht und nicht zusammengefallen ist. Oder man macht die Fingerprobe, in dem man seinen gewaschenen Finger in das Baiser eintaucht, rauszieht und die Spitze am Finger stehen bleibt. 

Baiser in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech kleine Spiralen spritzen. Der Durchmesser sollte maximal 8 cm betragen. Insgesamt sollten es 9 Stück ergeben.

Bachofen auf 100 ° C Umluft schalten und die Baiser ca. 90 min. trocknen lassen.



Für die Vanillemokkakrem (eine echte Vanillekrem - ein Muss):

1 Eigelb
300 g Milch
1 Vanilleschote
2 Tütchen Espressopulver
40 g Zucker
33 g Milch
30 g Weizenpuder

300g Milch, 1 Vanilleschote, Espressopulver und den Zucker in einen kleinen Topf aufkochen. Restliche 30 g Milch mit Weizenpuder und Eigelb verrühren. Anschließend zu der gekochten Espressomilch hinzufügen und flott verrühren - Achtung Klümpchengefahr!
In eine flache Schüssel füllen und auskühlen lassen. Tipp: Wegen der Hautbildung einfach mit Frischhaltefolie abdecken und kühl stellen. 

Für die Butterkrem:

500 g Butter
100 g Puderzucker

Butter etwas leicht anwärmen - bitte nicht flüssig -, und mit dem Puderzucker solange aufschlagen, bis die Butter eine weiße schaumige Masse geworden ist. Anschließend die ausgekühlte Espressokrem hinzugeben und weiter rühren, bis sich alles schön vermischt hat. 

Zusammensetzen: 

Die Butterkrem in einen Spritzbeutel füllen (oder mit einem Messer die Krem gleichmäßig verteilen), und auf die erste Baiserscheibe ebenfalls eine Spirale spritzen. Zweite Baiserscheibe draufsetzen und wieder das gleiche mit der Butterkrem machen. Drittes Baiser drauf und mit den Restlichen genauso verfahren. 
Danach kühl stellen. 

Sahnehaube:

2 Becher Sahne aufschlagen und mit einer Palette den Rand des Baisertürmchen mit Sahne einstreichen. Anschließend mit einer Palette oder einem langen Messer unter den Araber fahren, aufheben und vorsichtig den Rand mit Schokoraspeln einstreuen. 

Danach mit einem Spritzbeutel und Sterntülle spiralenförmig eine Spitze drauf spritzen. 
Vor dem Servieren noch einmal kühl stellen. 

Fertig! 




Samstag, 8. Februar 2014

Schweinchen auf Eierlikörsahnetorte

Es war einmal eine Schweinefamilie. Ein Schweinepapa, eine Schweinemama und zwei kleine Schweinekinder. Eines Tages machten sie einen Ausflug und schwitzten sehr. Auf einmal erblickten sie in der Ferne einen komischen braunen Kasten. Das Schweinekind hoppste aus Neugier in die Richtung und der Rest nach ihm. Hopps, hopps hopps. Fast stuppste das neugierige Schweinekind mit der Nase in den "Kasten". Aber nur fast. Sein Schweinerüssel nahm einen herrlichen Duft auf. "Papa, Mama! Schaut! Das riecht süß!" Die Schweinefamilie rückte näher an den Kasten und steckten vorsichtig ihre Schnauzen in den Kasten. "Hmmmmm!", seufzten sie. Der Schweinepapa trat einen Schritt zurück und sprang auf einmal in die Höhe. "Oh!", schrie er, während er noch einmal hoppste. "Ein...", und nochmal."Schlammbad!" 
Die Schweinemama und die beiden Schweinekinder horchten auf. "Jaaaa! Plantschen!!", riefen sie im Chor. 
Der Schweinepapa, die Schweinemama und die Schweinekinder nahmen Anlauf und sprangen im hohen Bogen in den Schlamm, der in dem Kasten war. Die Schweinemama lies sich auf dem Schlamm genüsslich treiben, während der Schweinepapa ein paar Schwimmzüge machte. Und die beiden Kinder steckten ihren Kopf in die leckere Canache. Ja, es war nämlich eine Eierlikörsahnetorte mit Canache, in der sie sich entspannten. 
Das war die Geschichte von der Schweinefamilie! Muhahah. *lach*

So, Spaß beiseite. 
Viele Schweinetorten dieser Art kursieren schon im Internet. Aber ich hab mir mal was anderes einfallen lassen. Weil immer auf der gleichen Torte zu plantschen, wird ja auch irgendwann fad :D

Für die Torte brauchst du:

- einen hellen Tortenboden 2mal geschnitten
- 500g Sahne aufgeschlagen
- 40g Sahne flüssig
- 30g Sahnestand
- 30g Zucker
- 120g Eierlikör
- 100g Vanillekrem (am Besten dieses Kaltpulver zum anrühren)

Canache:

- 200g Sahne
- 200g Zartbitterkuvertüre, gehackt

Für die Schweine:

500g Marzipan
ein paar Tropen rote oder pinke Lebensmittelfarbe

Tortenring ca. 5-7cm höhe Durchmesser: 26cm

So gehts: 

1/3 des Tortenboden in die Form legen. Die 500g Sahne aufschlagen und kühl stellen. 40g flüssige Sahne erwärmen. Sahnestandpulver und Zucker vermischen und zügig in die warme Sahne rühren. Eierlikör und die Vanillekrem vermischen und ebenfalls schnell in die Sahnemischung unter rühren. Anschließend in die Sahne unterheben und mit einer Palette oder Messer(Löffel, was auch immer ihr parat habt) in die Form einfüllen und glatt streichen. Mindestens über Nacht kühl stellen. 
Am nächsten Tag die 200g Sahne aufkochen, vom Herd nehmen und die gehackte Kuvertüre beigeben und umrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen, bis sie etwas dickflüssiger geworden ist. Anschließend auf die Torte gießen und verstreichen. 

Schweinchen: 

Marzipan mit der Lebensmittelfarbe gut durchkneten. Eventuell etwas gesiebten Puderzucker dazu geben. 
Eine große Kugel für die Bäuche der

Eltern formen. In der Mitte halbieren und noch etwas rund-oval formen. mit einem Schaschlickspies oder Modellierwerkzeug in die Mitte ein Loch für den Nabel bohren. 
Dann jeweils zwei kleinere Kugeln formen. Darauf jeweils zwei Ohren und eine Schweinenase modellieren. Für Füße und Pfoten jeweils kleine Kügelchen formen und etwas platt drücken.  
Für die Kinderpopos eine etwas ovalere Kugel formen und jeweils mit einem Ringelschwänzchen versehen. Dazu noch leicht die Pobacken einritzen. 
Und auf die Torte legen. 
Den Ring mithilfe eines Messer entfernen, wer will, den Rand noch mit Sahne einstreichen und bestreuseln und auf dem Rand eine Tupfenreihe draufspritzen. 
Fertig! 

Montag, 27. Januar 2014

Glasiertes Teegebäck

Hier zeige ich euch einen Einblick in meine heutigen Kreationen aus der Zuckerbäckerei! 



Gefüllt mit einer Marzipankrem



Dienstag, 21. Januar 2014

Emma taucht unter - aus Connis Geschichtenkuddelmuddel

Mit 15 Jahren geschrieben

Emma taucht unter

Emma ist gerade mal sieben Jahre alt. Und sie geht schon zur Schule. Aber sie merkt, dass sie es mit der Schule nicht so hat. Sie hat nicht viele Freunde dort, weil sie ziemlich dick ist. Und ihre Klassenlehrerin mag sie ebenfalls nicht. Das spürt sie. Und Frau Griesgram, so nennt Emma sie im Geheimen, lässt Emma öfters Strafarbeiten machen, obwohl Emma nie etwas Böses angestellt hat. Und heute war mal wieder so ein Tag, wo Emma nach dem Unterrichtsschluss mit der Lehrerin unter vier Augen reden sollte. Sie hatte nichts Böses angestellt, meinte Emma. Eine Klassenkameradin hat sie geärgert, und da hat sie halt die Zunge rausgestreckt. Und sowas darf man nicht, sagt Frau Griesgram. Nein, sowas gehört sich nicht. Und Emma bekommt eine Idee. Sie öffnet ihren Mund und zeigt ihren neuen Zahn, der ihr wächst. >> Mein Vater hat mir gesagt, ich soll mit der Zunge immer gegen den Zahn drücken, weil er dann gerade wächst, und da ist halt meine Zunge mir rausgerutscht. << , sagte Emma und zeigte es.
>> Verkauf mich ja nicht für Blöd. << antwortete Frau Griesgram streng.
Nein, gelogen hatte Emma ganz gewiss nicht. Einen neuen Zahn hatte sie. Und irgendetwas in der Art, hat auch ihr Papa gesagt, soll sie machen. Denn ihr Papa ist ja Zahnarzt und der weiß, was man da machen soll.
Als Emma dann endlich gehen durfte, waren alle Busse schon weggefahren. Und da stand sie einsam und verlassen. Siehe da, wer kommt aus dem Schulhaus, Frau Griesgram. Sie schaut Emma immer noch streng an und lacht. Nein, gewiss nicht nimmt sie Emma mit. Nein, sowas fällt ihr ja nicht ein. Wohl oder übel muss Emma den weiten, weiten Weg nach Hause laufen.
Zuhause machen sich ihre Eltern schon Sorgen. Als sie dann endlich zuhause ist, geht sie sofort in ihr Zimmer und knallt ihren Kopf in ihr Kissen. Nein, weinen tut sie nicht, die kleine Emma. Sie schließt ihre Augen und dann steht sie am Ufer eines Sees. Sie springt mit einem Hecht in den See. Im Wirklichen kann Emma garkeinen Hecht. Aber da kann sie einen. Und sie taucht, ja sie taucht sehr tief. Türkis ist die Unterwasserwelt. Sie rutscht einen Wasserfall hinunter in das Dorf, das da ist. Sie schwimmt ziemlich schnell vor einem Hai davon. Der Hai sieht der Griesgram ziemlich ähnlich. Und siehe da, da ist ihr Häuschen. Ein ulkiges kleines Häuschen. Geformte Wände und sogar einen Schornstein hat es. Obwohl nur Wasserblasen oben heraus kommen. Sie öffnet schnell die Türe und dann ist sie schon im warmen Trockenen. Lise-Lotta ihre beste Freundin, erwartet sie schon sehnsüchtig. Emma fällt ihr mit einem Tränen überströmten Gesicht in die Arme, und da erzählt sie, was Frau Griesgram wieder angestellt hat.
Als Trost essen sie miteinander Pfannkuchen und erzählen sich gegenseitig Witze. Die Zeit vergeht wie im Flug. Viel zu schnell, denkt sich Emma. Denn auf einmal wird sie wachgerüttelt. Und da ist keine Lise-Lotta, sondern ihre Mutter. Und auch keine Unterwasserwelt, sondern ihr Zimmer.
Nun ist Emma wieder aufgetaucht. 


Hier (klick) gibts mehr.

Samstag, 18. Januar 2014

Umwerfende Vanille-Ricotta-Mousse mit Cookiecrunch

"Der Nachtisch haut einen um!", sagte mein Herr Papa. Er durfte mal einen kleinen Löffel während der Produktion eintauchen. Und was Papa für gut befindet, ist auch gut!

Das Rezept stammt aus der kleinen Lecker Zeitschrift (Ausgabe Mai 2013). Und bei der Lecker schmeckts immer lecker. Allerdings hab ich die 1 1/2 fache Menge genommen. Weil bei uns ist das immer ratzfatz weg. Höhö. Dafür einen mageren Joghurt.


Zutaten für 6 Personen:

300 g Schlagsahne
3 EL Vanillezucker
250 g cremiger Ricotta
300 g mageren Joghurt
6 EL Zucker
1 Päck. Vanillepuddingpulver (ohne Kochen)
100 g Cookies
1 großer Gefrierbeutel

So geht's:

Sahne steif schlagen, dabei Vanillezucker einrieseln lassen. Ricotta, Zucker, Joghurt und Vanillepulver verrühren. Anschließend geschlagene Sahne unterheben.

Harmonisch und mit links
2. Die angesammelte Wut der vergangenen Arbeits- oder Schulwoche an den unschuldigen Cookies auslassen. Das heißt: Cookies in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz auf die Cookies einschlagen. 

3. Die Hälfte der Ricottacreme in sechs Dessertgläser füllen und die niedergeschlagenen Cookies, bis auf ca. 2-3 EL, drauf verteilen. Rest Mousse oben drauf. Mit übrigen Cookiebröseln bestreuen, ca. 1 Stunde kalt stellen. 



Sonntag, 12. Januar 2014

Connis Geschichtenknuddlemuddel - Sternenhimmel

In irgendwelche Schubladen meines Zimmer liegen abgebrochene Geschichten verstreut. Irgendwelche Geschichten, die ich mit 11,12 oder 15 Jahren geschrieben habe. Und auf meinem Computer kursieren auch so einige umher. Klein...äh Kurzgeschichten, Gedichte oder eben abgebrochene Geschichten. Einige sind irgendwann und irgendwo veröffentlicht, manche sind, verzeiht mir, noch unerfahren geschrieben, aber dennoch anders und diese hier hab ich mit 16 Jahren geschrieben. Also jetzt nach zwei Jahren, hat sich mein Stil etwas verbessert.
Aber viel Vergnügen.



Sternenhimmel



Ich bin geboren, um außergewöhnliche Dinge zu tun.
Um auf dem rauen Asphalt zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten.
Ich liege auf dem sonnengewärmten Asphaltboden und meine Hände weilen auf meinen auf und ab bewegenden Bauch. Meine Fußspitzen zeigen nach allen Himmelsrichtungen und unter mir spüre ich die raue Oberfläche der noch zuvor befahrenen Straße. Meine ganze Vergangenheit zieht an mir vorbei. Das Gestern liegt weit zurück und das Morgen steckt noch auf dem langen Weg zu mir, fest.
Wie ein Toter liege ich auf der Straße und rühre keinen Finger. Die Augen meines Körpers starren auf den weiten Horizont oben. Blitzschnell verfolgen sie sämtliche Sternschnuppen, die gar nicht so oft vorkommen. Glaubt man jedenfalls. Ich wünsche mir etwas und dann immer wieder. Aber immer das Gleiche. Ich brauch nicht viel, nur das eine. Aber ich muss schnell sein, sonst funktioniert das nicht.
Die Dunkelheit bedeckt meine Gestalt hier unten. Einsam und verlassen. Niemand sieht mich, nur ich die Sterne und das dunkle Schwarz.
Jeder einzelne Stern sieht besonders aus. Auch wenn es tausende davon gibt. Oder noch mehr. Der Stern an sich ist immer wieder besonders. Nur der Mond ist nicht zu sehen. Was eigentlich schade ist. Aber es ist trotzdem einzigartig.
Weit hinten vernehme ich das fließende Geräusch eines Bachs. Und die Grillen geben ein herrliches Konzert. Das einzig Menschliche was ich höre, ist mein Atem.  Und die Flugzeuge weit oben im Himmel. Ich strecke meine Hand aus und greife nach dem fliegenden Objekt. Nimm mich mit. Sagen meine Gedanken. Doch das Flugzeug erhört meine Gedanken nicht und ich bleibe weiterhin liegen.
Den Rest meines Lebens will ich hier so liegen und den Sternenhimmel beobachten.
Auf einmal steigt ein gelb-organgenes Licht hinter einem Berg empor und fliegt auf mich zu. Es wird immer größer und heller. Langsamer, aber heller als eine Sternschnuppe. Dann geht es aus. Ich wünsche mir… mal wieder das Selbe. Die Glücklaterne hinterlässt nun irgendwo im Wald eine Spur. Bis sie jemand findet und entsorgt.
Ich atme einmal tief durch und aus. Hier und jetzt, so sollte das Leben immer sein.
Still und ohne Worte.